Kinder brauchen Bewegung!
Das spielerische "Sich-Bewegen" ist für die kindliche Entwicklung unerlässlich. Es bildet die Grundlage für körperliche Entwicklung.
Das spielerische -Bewegen ist ebenso fundamental für die psychische Entwicklung des Kindes, weit bevor er sprachlich differenziert wird. (Zimmer)
Durch den täglichen Aufenthalt in der Natur, finden die sonst gewohnten Stressfaktoren des Alltages, wie Lärm und hektische Aktivitäten kaum statt.
"In den Wäldern sind Dinge, über die nachzudenken, man jahrelang im Moos liegen könnte." (Franz Kafka)
Der Wald regt die Neugierde der Kinder an und motiviert sie zu kreativem, lustvollem spielen. Der offene Raum
Durch das Spielen mit den vielfältigen Materialien, die der Wald uns zur Verfügung stellt, entsteht Neugierde.
Da sich das Spielmaterial – wie die Natur selbst – im stetigen Wandel befindet, agieren die Kinder neuen Situationen aktiv. Ohne vorgefasste Spielideen, die bereits Regeln und Grenzen vorgeben, wird das Kind herausgefordert, eigene Spielideen zu entwickeln. Das Kind macht Grunderfahrungen über die Wirkung ihres Handelns und Erlebens.
Wissen aneignen heißt hier Zusammenhänge, Gegensätze, Widersprüche, Ursache-Wirkungs-Prinzipien im wahrsten Sinne des Wortes zu be-greifen.
Das Spielen in der Natur bedeutet immer auch ein Zerstören natürlicher Prozesse. Hier setzen sich Erzieher und Kinder auseinander mit den positiven und negativen Folgen von Eingriffen in die Natur.
Kinderhöhes Dickicht ist die Kinderstube des Waldes und der Tiere, die hier Sichtschutz vor den Menschen sie vor wilden Tieren und der Natur.
Die kleinen Buchenkeimlinge und die winzigen Fichten stehen im Schutz der Mutterbäume und wollen so für die spätere Entwicklung der Wälder geschützt werden. Neben dem Schutz und der Achtung des Waldes, lernen Kinder bei uns auch dessen Nutzung als einen Teil des Kreislaufs der Natur kennen.
Die Natur-Kind Beziehung pflanzt sich als Erfahrung tief in die Kinderherzen ein. Waldkinder lernen für das ganze Leben, dass die Natur etwas Besonderes ist, das wertvoll, schutzwürdig und lebens notwendig ist.
"Jedes Kind fängt in gewissem Sinn wieder die Welt von vorne an und ist am liebsten im Freien, selbstbewusst, verliebt in die Erde."
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