Unser Erziehungs- und Bildungsverständnis
Wir als Pädagogen verstehen uns als Entwicklungsbegleiter, -berater, Motivatoren und Beziehungspartner, welche die Kinder achtsam und empathisch begleiten.
Wir berücksichtigen, dass das Vorhandensein und entsprechende Ausleben des kindlichen Explorationsverhaltens Voraussetzungen für die emotionale und motorische Entwicklung ist.
Daher sind wir verantwortlich für die liebevolle, einfühlsame, vertrauensvolle und wertschätzende Beziehungsarbeit.
Nur über das Du im anderen kann das Kind sein Ich spüren und abgrenzen lernen. Wir sind überzeugt, dass jedes Kind eine Bindungsperson braucht und dabei von vertrauten Bezugspersonen begleitet werden sollte.
Dazu ist es notwendig, dass wir unter Berücksichtigung des strukturierten Tagesablaufes den Kindern möglichst kontinuierliche Bezugspersonen bieten.
Dies bedeutet für uns, dass wir im Sinne des Situativen-Ansatzes und der Partizipation, die Wünsche der Kinder berücksichtigen.
Wir berücksichtigen, dass jedes Kind unterschiedlich begabt ist und respektieren, dass jedes Kind in seinem Tempo und mit seinen Fähigkeiten lernt.
"Denn es gibt keine Handlung ohne Grund. Und das, was ein Kind spontan tut, entspricht immer seinen tiefsten Bedürfnissen."
Unter Bildung verstehen wir einen aktiven Prozess der Aneignung von Wissen und Kompetenzen, der sich durch das Kind selbst vollzieht. Dieses Kind ist aktiv tätig und schafft sich seine Wirklichkeit selbst.
Gemeinsam mit den Kindern beschäftigen wir uns mit den Aufgaben und Rätseln, denen wir täglich in der Natur begegnen.
Wir betrachten es als wichtige Aufgabe, Momente zu schaffen, in denen das Kind seinen persönlichen Ideen nachgehen kann.
"Ich unterrichte meine Schüler nie, ich versuche nur Bedingungen zu schaffen unter denen sie lernen können."
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